Der September-Basistag der Pankower Linken – zwei Kommentare

In unserem Bezirksverband findet jeden Monat ein sogenannter „Basistag“ statt. Nach alter Sitte, montags um 18 Uhr. Für viele in unserer BO sind diese Ereignisse wenig bis gar nicht attraktiv. Auf die Einladung im Duktus einer amtlichen Vorladung folgt meist eine zehrende und in der Regel langweilige „Information“ eines Hauptamtlichen oder Parlamentariers zu einem bestimmten Thema. („Genosse X berichtet über die Lage der Partei in Vorbereitung der XX. Tagung des Parteivorstandes. Es besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.“)  Eine Stunde lang wird fleißig mitgeschrieben, danach gibt es Zeit für die „Diskussion“. In der Regel besteht diese aus einem vorgefertigten Koreferat und Nachfragen, ob man denn die „Informationen“ auch korrekt verstanden habe, damit der BO-Vorsitzende die „Basis“ dann weiter „informieren“ könne, was die da oben für Aufgaben für die Parteisoldaten vorgesehen haben. Anachronismus zum Anfassen. „Die Genossen werden sich schon was dabei gedacht haben“, denkt man sich, und bleibt allmonatlich montags um 18 Uhr besser zu Hause.

Zum letzten Basistag gibt es zwei Erlebnisberichte mit unterschiedlichen Stoßrichtungen. Beide lesenswert.

Ganz interessant fand es Alexander Schmejkal vom Bezirksvorstand der Pankower Linken, während ein anderer Bericht vom Prozedere sichtlich genervt ist.

(jw)

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