Wer zahlt für die Krise? Reichtum besteuern!

linkepower

Quelle: campact

Immer wieder werden gigantische Summen Steuergeld bewilligt, um Staaten und Banken vor der Pleite zu bewahren – jetzt schlüpften auch spanische Banken unter einen 100-Milliarden-Euro-Schirm. Gerettet werden damit vor allem die Vermögen privater Anleger – und diese sind innerhalb des Euro-Raums meist deutscher Herkunft.

Die Deutschen besitzen laut Sachverständigenrat der Bundesregierung im Euro-Raum 2,8 Billionen Euro Auslandsvermögen und gehören über Bankenkredite auch zu den größten Anlegern bei spanischen Banken.

Würde der Euro auseinanderbrechen, verlören hiesige Unternehmen, Banken und Investoren Hunderte Milliarden. Betroffen wären dann auch zahllose mittelständische Exporteure und Kleinsparer, deren private Altersvorsorge von ausländischen Staatsanleihen oder Immobilienfonds abhängig ist. Durch den nach einem Euro-Crash unvermeidlichen Einbruch der deutschen Exportwirtschaft stünden zudem Abertausende sehr plötzlich ohne Job da. Es gilt also, den Euro zu retten – an den dafür notwendigen Anstrengungen aber jene stärker zu beteiligen, die vor der Krise und vom bisherigen Krisenmanagement…

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