Erstes Medienecho auf Karstens Kandidatur

Die überraschende Kandidatur unseres Genossen Karsten Krampitz für den Bundesvorsitz hat bereits für Aufmerksamkeit mit positivem Tenor in den Medien gesorgt. Das Neue Deutschland überschreibt seinen Artikel zur Regionalkonferenz sogar mit einer seiner zentralen Aussagen: „Ideen statt Einfälle“.

Wer nicht teilnehmen konnte, hier der Link zur Aufzeichnung

Aus Neues Deutschland:

„Der Schriftsteller Karsten Krampitz aus Berlin versorgt das schwitzende Publikum mit ein paar erfrischenden Sätzen. Es solle der LINKEN um Themen statt um Posten gehen und um Ideen statt Einfälle.“ [zum Artikel]

Aus Junge Welt:  »JA, ICH KANDIDIERE«

„Neben Bartsch und Zimmermann stellte sich überraschend der in Parteikreisen nicht durchgehend bekannte Karsten Krampitz als Kandidat vor. Der Historiker und Promotionsstipendiat der Rosa-Luxemburg-Stiftung engagiert sich nach eigenem Bekunden seit rund 20 Jahren für Obdachlose und ist als »linkshedonistischer Schriftsteller« tätig. Trotz angegrauter Haare wirkt er jugendlich verschmitzt. »Ja, ich kandidiere – weil ich nicht länger bereit bin, mich als Delegierter des Bundesparteitags entmündigen zu lassen«, sagte Krampitz am Dienstag abend. Für die »Akklamation vorher festgelegter Hinterzimmerbeschlüsse« stehe er nicht zur Verfügung. Gelächter und Applaus begleiteten seine Schlußfolgerung: »Wie kann man dem besser Ausdruck geben als mit einer Kandidatur?!« Wie seine Basisorganisation aus Berlin-Pankow mitteilt, hatte Krampitz seine Bewerbung auf die Kotztüte einer Billigfluggesellschaft geschrieben.“ [zum Artikel]

und

„Am Montag hatte die sächsische Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann offiziell ihre Bewerbung erklärt. Am Dienstag folgten die Bundestagsfraktionsmitarbeiterin Sarah Waterfeld sowie der Berliner Schriftsteller Karsten Krampitz. Fortsetzung absehbar.“ [zum Artikel]

Berliner Krampitz will sich auch für Linke-Vorsitz bewerben

Berlin (dapd-bln). Der Berliner Schriftsteller Karsten Krampitz will sich ebenfalls um den Bundesvorsitz der Linkspartei bewerben. Am Mittwoch bekräftigte der Pankower sein Vorhaben, das er bereits am Dienstagabend bei einer Parteiveranstaltung vor Mitgliedern angekündigt hatte, wie ein Sprecher der Berliner Linken der Nachrichtenagentur dapd sagte. Der studierte Historiker Krampitz ist erst seit etwa einem Jahr in der Partei aktiv und schreibt derzeit seine Doktorarbeit.

Ob er seine Kandidatur ernst meint, war bei der Parteiveranstaltung zunächst unklar. In einer spontanen Rede stellte er sich den Mitgliedern vor. Laut eines Blog-Eintrags auf den Seiten seiner Partei-Basisorganisation habe Krampitz die Ansprache auf dem Rückflug von einer Lesereise «hastig mit einem geborgten Kugelschreiber auf der Kotztüte einer bekannten deutschen Billigfluggesellschaft aufgeschrieben».

Persönlich wollte sich Krampitz nicht äußern. Er müsse sich erst mit den Genossen an der Basis abstimmen, erläuterte der Parteisprecher.

(Blogeintrag zu den Umständen von Krampitz‘ Kandidatur: http://url.dapd.de/j90cZh)
dapd/T2012052100137/twi/vf/ /1

Und ein Beitrag von Moritz Kirchner auf der Seite der Potsdamer Linken:

„Danach stellte sich Karsten Krampitz (Name von der Redaktion korrigiert) von der BO Valentin aus Berlin Pankow als Kandidat für den Parteivorsitz vor. Er sagte, er wolle sich als Delegierter nicht weiter entmündigen lassen, und dafür stehe seine Kandidatur. Sie war ein erfrischender Moment, zeigt aber auch, wie stark die Piraten auch uns beeinflussen. Denn dass es eher darum ging, durch seine Kandidatur überhaupt eine Wahl zu haben, wurde relativ klar. Interessant an der Rede aber war, dass er den Freiheitsbegriff von den Liberalen und den Konservativen übernehmen und von links besetzen will. Denn „Freiheit ist vor allem die Freiheit von Angst“. Auf diesen Ansatz lässt sich politisch aufbauen.“ [zum Artikel]

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