Wie Pankower Abgeordnete zu Hartz-IV-Sanktionen stehen

Am 26. April fand im Bundestag die Abstimmung über die Abschaffung der Hartz-IV-Sanktionen statt. Ein überfälliger Schritt, wie wir finden, diese Demütigungen, Entrechtungen und Bevormundungen mit schlimmsten materiellen Folgen zu beenden. 

Die Bundestagsabgeordneten aus Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee stimmten wie folgt ab: 

Im Wahlkreis 77 (Pankow, Weißensee, Prenzlauer Berg-West):

Stefan Liebich (Die Linke, direkt gewählt): gegen Sanktionen

Wolfgang Thierse (SPD): für Sanktionen

Martin Lindner (FDP): für Sanktionen

Die Direktkandidaten im Wahlkreis 77 von Bündnis 90/Die Grünen und der CDU konnten über ihre Wahllisten kein Mandat erringen.

Im Wahlkreis 84 (Friedrichshain-Kreuzberg, Prenzlauer Berg-Ost):

Hans-Christian Ströbele (B 90/Grüne, direkt gewählt): gegen Sanktionen (als einziger in der Grünen-Fraktion!)

Halina Wawzyniak (Die Linke): gegen Sanktionen

Die direkten Kandidatinnen und Kandidaten der SPD, CDU und der FDP im Wahlkreis 84 konnten kein Mandat über ihre Wahllisten erringen. 

Die Pankower Abgeordneten Wolfgang Thierse und Martin Lindner zeichnen mit ihrer Entscheidung verantwortlich für Entrechtungen, Freiheitsbeschneidungen, Entzug des Existenzminimums, Dumpinglöhne, massive Armut und für einen patriarchalen Bevormundungsstaat. 

Alphabetisch geordnet alle Abgeordneten die für und die gegen Sanktionen stimmten.

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