Update: Schweigen oder offene Debatte?

Was schadet mehr: Verordnetes Schweigen oder offene Debatte mit Einbeziehung der Basis? Es geht um die Personaldebatte inmitten der Wahlkämpfe in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Die, die die Debatte jetzt fordern, werden mittlerweile verbal angegangen. (Maurer vs. Bockhahn)  Dazu auch hier. Maurer, der stellv. Fraktionsvorsitzender der Linken im Bundestag ist, attakiert nach Bockhahn auch den sächsischen Landesvorsitzenden Gebhardt.

„Mit grober Kelle“ – der Ulrich-Maurer-Stil

Petra Pau zu Personalfragen und zur Situation in der Partei: „Legt eure Karten offen!“        und Dietmar Bartsch warnt vor Kungelei beim Auswürfeln der Parteispitze.

Jeder darf mal: Sahra Wagenknecht kann sich die Parteispitze auch ohne Reformer vorstellen und Wulf Gallert drängt auf schnelle Klärung der Kandidatenfrage.

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3 Gedanken zu „Update: Schweigen oder offene Debatte?

  1. Die Vernuft und in richtigen Moment nicht das falsche zu machen, steht bei Wahlen im Vordergrund. Steffen Bockhahn schadet mit seinen überzogenen Aussagen den Wahlkämpfern vor Ort. Die Glückwünsche nach Cuba und die K-Debatte hat S. B. heftig kritisiert, weil der Wahlkampf in M V P dadurch gestört wurde. Dieser umstritene FdS Politiker macht jetzt den gleichen Unsinn. Was für eine merkwürdige Logig.

  2. Merkwürdig, dass Sozialdemokraten von Maurer (0%) bis Lafontaine selbst noch in Zeiten, in der die ganze Welt von Mitbestimmung und Transparenz spricht, glauben, dass Schnauze halten (natürlich per Befehl von oben) irgend einen Erfolg haben könnte. Und natürlich klatscht ein Teil der Parteibasis Beifall, denn in beiden sozialdemokratisch-autoritären Traditionen aus Ost und West gilt ja nach wie vor: Die Genossen da oben werden sich schon was dabei gedacht haben und als kleiner Genosse ist man zum Plakatehängen und zum Gutfinden der Vorstandsbeschlüsse da. Die geeinte sozialdemokratische „Arbeiterarmee“ mit ihrem neuen „General“ Oskar L. und seinen Hinterzimmer-Adjutanten mag dem Politikverständnis der 70er-Jahre entsprechen, nicht jedoch einer demokratischen Partei, die eine Zukunft haben soll. Derzeit scheint es aber wohl weiter fröhlich bergab in die totale Bedeutungslosigkeit zu gehen, dank einiger sozialdemokratischer älterer Herren.

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