Spaltungstendenzen sind bei der Linken „organisch“

Ein bildhaftes Beispiel für Zerlegungsvorgänge bei Linken bietet der Landesverband Hessen. Dass diese Zersetzungstendenzen Bestandteil von sogenannter linker Politik geworden ist, ist bedauerlich, aber blanke Realität. Wie dem entgegen zu kommen ist, ist vielen Strategen schleierhaft (auch der Bundesschiedskomission mit unterschiedlichen Auslegungen für Rauswürfe), aber eine der Pflichtaufgaben einer Partei, die sich nachhaltig und bundesweit aufstellen möchte. Dazu gehört mit Sicherheit auch, sich von Leuten abzugrenzen, die politisch, ideologisch und kulturell der Partei den Rücken gekehrt haben (z.B.SAV-Mitglieder). Für eine Partei sollte Pluralität nur soweit ok sein, bis andere  Schaden nehmen können und alles auf Selbstzerstörung hinausläuft.

Apropos zerlegen: Hier noch ein Tatsachenbericht aus Hannover. „…echter Gegenangriff des linksreaktionären Sektenmilieus der örtlichen Gruppen um Marx 21(ehm.Linksruck) & Co…“ „Geschichtsüberholt, linksreaktionär und antiemanzipativ lotet der Ortsverband seine Wurzeln in der DKP aus.“…                                                                                      und aus einem Kommentar: „…was da in Hannover passiert, passiert gerade an vielen Orten – einzelne Gruppen (meist Marx21) – vernichten aus Machtkalkül den lokalen Pluralismus innerhalb der Partei und dies mit dem Ziel jeglichen Pluralismus in der Gesamtpartei loszuwerden. Eine Sekte versucht sich halt in einer Gesamtübernahme. So ähnlich wie Scientology, nur halt mit Rot als mit Blau zur Lieblingsfarbe.“

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s